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Shoja
NLP Glossar

Das große Wörterbuch des NLP

Hier haben wir ein sehr umfangreiches NLP-Fachlexikon zusammengestellt, das sowohl für NLP-Schüler wie auch für NLP-Trainer als gehaltreiches Nachschlagewerk genutzt werden kann.

Es befinden sich 682 Einträge in diesem Glossar.
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Begriff Definition
Atem-Anker
Während des bewussten Atmens werden angenehme emotionale Zustände damit gekoppelt und auf diese Weise damit verbunden. Durch späteres bewusstes Atmen (=Auslösen des Reizes) wird der emotionale Zustand wieder abgerufen. Besonders als Stapel-Anker ist diese Technik sehr effektiv nutzbar. (siehe auch Anker)
Attitude

Einstellung. Die Gesamtkomposition einer inneren Haltung zu einem bestimmten Thema oder einem Gebiet, einer Person, einem Objekt, einer Situation oder einer Idee, die sich aus Werten, Urteilen und Glaubenssätzen zusammensetzt. (siehe auch Einstellung)

Auditiv
Das innere und äußere Hören betreffend: Das Sinnessystem des Hörens codiert sowohl analoge Geräusche, Klänge und Töne als auch digitale Information in Sprache und Zahlen. Die innere Stimme, mit der man mit sich selbst spricht. Denken ist ein auditiver Vorgang. (siehe auch VAKOG, Submodalitäten und Innerer Dialog)
Aufmerksamkeit
Die gezielte und achtsame Nutzung von externen Sinnen und internen Repräsentationssystemen, um den Inhalt von Gedanken und Handlungen zu identifizieren und auszuwählen. Aufmerksamkeit kann bewusst, unbewusst oder als Kombination von Beidem verlaufen.
Auftrag
Handlungsanweisung an einen Gesprächspartner. (auf unterschiedlichen Ebenen möglich). > Kognitionsebene: Eine Person anweisen, (an) etwas Bestimmtes zu denken. > Symbolebene: Eine Person anweisen, etwas zu tun, das ihr Problem oder eine Lösung des Problems symbolisiert. > Verhaltensebene: Eine Person anweisen, eine Handlung auszuführen. > Wahrnehmungsebene: Eine Person anweisen, etwas Bestimmtes wahrzunehmen.
Augenbewegungen / Augenbewegungsmuster
Fungieren als (meist unbewusster) Indikator auf die neuronalen Verbindungen von Augenbewegungen und internen Repräsentationen bei Denkprozessen. Sie dienen der Erkennung von bevorzugten Repräsentationssystemen und zur Gewinnung von Zugangshinweisen zu inneren Strategien. Sie spiegeln die Art und Weise wieder, wie erinnerte und vorgestellte Informationen abgerufen und verarbeitet werden.
Augenfixierung
Eine der ältesten Methoden zur Entwicklung einer hypnotischen Trance durch starres Fixieren eines Objekts. Dr. James Braid benutzte als erster die Augen-Fixations-Technik. Sie führt rasch zu Ermüdungssymptomen und dem Wunsch zum Schließen der Augen. Das sich dann einstellende körperlichem und psychologischem Wohlbefinden erleichtert die Aufnahmebereitschaft für Suggestionen.
Auspacken
(Siehe Strategie)
Aussagemuster / Sprachmuster

Anhand der verwendeten Formulierung von Aussagen lassen sich Vorlieben für visuelle, auditive oder kinästhetische Prädikate, Adjektive, Verben, Adverbien und anderer deskriptiver Worte erkennen. Durch Identifizieren solcher Muster ist es möglich, festzustellen, in welchem Repräsentationssystem ein Gesprächspartner seine Informationen überwiegend verarbeitet. Die Angleichung der der eigenen Formulierungen an diese Aussagemuster ist eine gute Möglichkeit, Rapport aufzubauen.


Ausspinnen
Möglichkeit der Unterbrechung einer Strategie. Eine Strategie „spinnt sich aus“, wenn das Ende der Strategie mit ihrem Anfang verankert wird, so dass sich die Strategie immer wieder selbst rückkoppelt (wie die Schlange im Sprichwort, die ihren Schwanz verschlingt).

Authentizität

Echt im Sinne von „als Original bestätigt“. Glaubwürdig, übereinstimmend, zuverlässig. Selbst sein. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

Autogenes Training

Ein vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz 1927 aus der Hypnose entwickeltes Selbsthypnosekonzept zur Selbstentspannung. Dabei wird durch abgestufte Konzentrationsübungen eine immer größere Beherrschung der sonst automatisch ablaufenden Körperfunktionen angestrebt. Darüber hinaus wird ein Zustand der Versenkung erreicht, in dem durch formelhafte Vorsatzbildung eine therapeutische Selbstbeeinflussung möglich wird.

Automatische Reaktion
Mangels Flexibilität eingeschränkte Emotions- und / oder Handlungsantwort auf eine bestimmte Situation. Die (noch) fehlenden Wahlmöglichkeiten erlauben keine Reaktionsvarianten und die Reaktion wird automatisch ausgelöst. (Siehe Wahlfreiheit).

Automatisches Schreiben
Schreiben in Trance, das von der Person nicht bewusst oder willentlich gesteuert ist. (Literarisches Beispiel: N.D. Walsh „Gespräche mit Gott Bd.1“).
Autonomie

Zustand der Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Autonome Instanzen oder Individuen besitzen die Souveränität der Selbstverwaltung und der freien Entscheidungen und Handlungen. ( Gegenteil: Heteronomie).

In der idealistischen Philosophie ist Autonimie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu begreifen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. In der Ethik wird die Existenz der Autonomie als eines der Kriterien herangezogen, nach dem Individuen ethische Rechte zugeordnet werden können. In der Neurologie wir das vegetative Nervensystem auch autonomes Nervensystem genannt, da es nach funktionellen Gesichtspunkten einen abgetrennten Teil des zentralen und des peripheren Nervensystems vom somatischen Nervensystem bezeichnet.

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© Bernd Holzfuss - NLP Institut für WirkKommunikation