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Shoja
NLP Glossar

Das große Wörterbuch des NLP

Hier haben wir ein sehr umfangreiches NLP-Fachlexikon zusammengestellt, das sowohl für NLP-Schüler wie auch für NLP-Trainer als gehaltreiches Nachschlagewerk genutzt werden kann.

Es befinden sich 12 Einträge in diesem Glossar.
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Begriff Definition
Wachhypnose
Eine leichte Form der hypnotischen Trance, die sich in einem entspannten, Trance-ähnlichen Zustand, mit gutem Rapport bei gleichzeitiger Wachheit, Verhaltens- und Bewegungsfreiheit äussern kann.
Wahlfreiheit
Das Erschaffen von zusätzlichen bzw. das Erweitern bestehender Wahlmöglichkeiten ist eines der Hauptziele im NLP. Wer derzeit (vermeintlich) nur eine Lösungsmöglichkeit hat, unterliegt einem Zwang. Bei bei nur zwei Wahlmöglichkeiten können wir schnell in ein Dilemma geraten („Entweder - Oder“), insbesondere dann, wenn der Aspekt „Sowohl - als auch“ nicht berücksichtigt wird. Erst ab drei möglichen Alternativen beginnt eine echte Wahlfreiheit. NLP hat das Ziel, die Verhaltensflexibiltiät – also die Möglichkeit, unter verschiedenen Verhaltensoptionen auszuwählen – zu erweitern.
Wahrnehmung

Die menschliche Fähigkeit, Signale, Impulse oder Informationen aus der Umwelt über unsere fünf Sinne als Sinneseindrücke zu registrieren und sie somit „als wahr zu nehmen.” Wahrnehmung ist ein reiner Gegenwartsprozess, der in Abgrenzung zur Interpretation, bei der der Wahrnehmung eine Bedeutung gegeben wird, nur durch unsere Wahrnehmungsfilter beeinflusst wird.

Wahrnehmungsfilter

Selektionsinstanzen, die Teilaspekte aus einer real existierenden Informationsfülle ganz oder teilweise ausblenden, sie vor- oder aussortieren und damit erheblichen Einfluss auf die Ausformung unseres persönlichen Modells der Welt haben. Dazu zählen u.a. die neurologischen Filter, die kulturellen (sozialen) Filter und die individuellen Filter, sowie die Tilgung, Generalisierung und die Verzerrung. Auch Meta-Programme sind Wahrnehmnungsfilter,

Wahrnehmungsposition

Im NLP unterscheidet man verschiedene (bewusst oder unbewusst eingenommene) Grundpositionen, aus denen man ein bestimmtes Erlebnis wahrnehmen kann. Das kann unsere eigene sein (erste Position), die von jemand anderem (zweite Position), oder die eines objektiven und wohlwollendem Beobachters (dritte Position). Darüber hinaus kann auch eine völlig übergeordnete Wir-, oder Meta-Position eingenommen werden, die das Große Ganze betrachtet.

Walt Disney Strategie
Eine im NLP verwendete Kreativitätsstrategie, die durch Modellieren von Walt Disney entwickelt wurde und darauf abzielt, die maßgeblichen Perspektiven unterschiedlicher Rollen innerhalb eines kreativen Prozesses einzunehmen um dann deren unterschiedliche Sichtweise auf einer höheren Ebene koordinieren zu können. Die drei Rollen sind: Der Träumer, der Realist und der Kritiker. Das Ziel dabei ist es, die (zunächst isoliert geäußerten und anfangs unvereinbar erscheinenden) Ziele der drei Positionen miteinander in Einklang zu bringen.
Watzlawick, Paul

Paul Watzlawick (* 25. Juli 1921 in Villach, Kärnten; † 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien) war ein österreichischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Philosoph und Autor mit amerikanischer Staatsbürgerschaft. Gemeinsam mit Gregory Bateson und Juergen Ruesch entwickelte er eine Kommunikationstheorie aus kybernetischer und aus psychiatrischer Sicht. Durch deren Veröffentlichung sowie seiner Theorie über den radikalen Konstruktivismus wurde er international bekannt. Seine Arbeiten hatten immensen Einfluss auf die Familientherapie und die allgemeine Psychotherapie. Mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson entwickelte er die fünf grundlegenden metakommunikativen Axiome, die die Basis ihrer Theorie bilden. (Siehe dort)

Wert / Werte
Generalisierte Glaubenssätze über die Welt im übergeordneten Maßstab, die als Nominalisierung unsere Wahrnehmung und die Richtung unseres Denkens, Beurteilens und Handelns beeinflussen können. Werte sind subjektive Leitmotive und unspezifische Ziele. Sie können sowohl Berechtigungen als auch Einschränkungen darstellen, die nicht immer auf eigenen Erfahrungen beruhen, sondern auch übernommen worden sein können.
Wertesystem
Ein um eine Kernintention herum angeordnetes System von subjektiven Vorstellungen davon, was im eigenen Leben wichtig und existentiell bedeutsam ist. Ein Wertesystem, das im NLP eine gewisse Bedeutung erlangte, ist das siebenstufige Entwicklungsmodell von Clare Graves. (Ted James / Wyatt Woodsmall „Time Line“).
Wirklichkeit

Oftmals wird zwischen Realität und Wirklichkeit nicht sauber unterschieden. Daraus entstanden und entstehen sehr häufig Mißverständnisse.

Während "Realität" das real Existierende und auch das Wahrnehmbare beschreibt, exisiert die "Wirklichkeit" nur in der Vorstellung der Realität. Wirklichkeit außerhalb von uns nehmen wir nur als Abbild bzw. als Konstruktion wahr. So, wie die „Realität“, also das, was in der Welt tatsächlich existiert, auf den Einzelnen wirkt, ist seine Wirklichkeit. Keinem Menschen ist es möglich, „die Realität“ objektiv zu erfahren, weil sämtliche Informationen bei jeder Sinneswahrnehmung durch die Sinnesorgane durch zahlreiche, z.T. völlig unterschiedliche Filter gesiebt und sortiert werden und damit zur subjektiven Erfahrung wird. Jeder Mensch besitzt – gemäß seinem Modell der Welt – eine eigene Wirklichkeit, die sich sowohl von der Realität selbst als auch von der Wirklichkeit anderer deutlich unterscheiden kann.

"Hattest Du schon mal einen Traum, Neo, der Dir vollkommen real schien? Was wäre, wenn Du aus diesem Traum nicht mehr aufwachst? Woher würdest Du wissen, was Traum ist und was Realität?" - Morpheus, Matrix

Wohlgeformtheitskriterien

Kriterien zur Formulierung eines Ziels , deren Berücksichtigung die Wahrscheinlichkeit des Erreichens erhöhen können, da sie u.a. das Ziel konkreter und die einzelnen Schritte dorthin leichter überprüfbar machen. Im NLP gibt es verschiedene Akronyme, die die Wohlgeformtheitskriterien für Ziele definieren. Z. B. SMART, SPEZI, PSÖMM.

Wunsch

Das Verlangen oder Begehren nach einer Sache oder einer Erfahrung.

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© Bernd Holzfuss - NLP Institut für WirkKommunikation