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Shoja

Ziele Definiton

Ziele - Definition

ZIELE - Definition und Abgrenzung

ZIELE - Definition und Abgrenzung

Viele Menschen wünschen sich hin und wieder etwas Neues in ihrem Leben. Manchmal entsteht der Wunsch aus einer Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation oder gar dem Verlangen nach Beseitigung akuter Probleme. Andere haben etwas Konkretes vor Augen oder möchten gerne mehr von etwas Bestimmtem haben.

Deshalb haben viele Menschen auch Wünsche, Träume und Ziele. Einige davon werden wahr - andere nicht. Bleibt das Erträumte aus, dann stellt sich häufig die Frage, warum wir bisher nur einen Teil dessen erreicht haben, was wir doch so sehr ersehnen oder wie lange es noch dauern mag, bis unsere Wünsche, Träume und Ziele endlich in Erfüllung gehen.

 

Ein grundlegender Ansatzpunkt hierbei ist es, zunächst einmal ganz genau zu untersuchen und zu unterscheiden, ob wir einen Wunsch hegen, einen Traum haben, ein Ziel verfolgen oder eine Vision entwickeln. Diese Begriffe werden nämlich sehr häufig synonym verwendet oder durcheinander gebracht. Dabei ist den meisten Menschen nicht bewusst, worin die entscheidenden Unterschiede liegen und welche Auswirkungen diese auf die noch nicht erreichten Veränderungen haben.

Viele Menschen haben eine mehr oder weniger genaue Vorstellung davon, was sie sich wünschen oder wie es sein könnte, wenn ihr großer Traum in Erfüllung ginge. Manche haben sogar recht umfangreiche Wunschträume, nachdem sie ihre Wünsche und ihre Träume miteinander vermischt haben.

Da ein Wunsch jedoch etwas völlig anderes ist, als ein Traum und dieser wiederum sich von einem Ziel und einer Vision ganz wesentlich unterscheidet, ist das zwangsläufige Ergebnis, dass jemand, der einen Wunsch hegt, oder einen Traum träumt, natürlich vergebens auf die Erreichung eines Zieles wartet.

Es lohnt sich also, die Bedeutung der unterschiedlichen Begriffe genau zu differenzieren und klar voneinander abzugrenzen.

Dazu haben wir die folgenden Definitionen entwickelt:

Definition für: Wunsch

"Ein Wunsch ist das Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Erfahrung."

Für viele Menschen vergeht kaum ein Tag, ohne einen Wunsch. Manche wünschen sich morgens schon, einfach mal liegen bleiben zu können, oder den Tag frei zu haben. Andere wünschen sich einen kürzeren Anfahrtsweg zur Arbeitsstelle, mehr Urlaub, eine größere Wohnung, einen anderen Job, mehr Geld, eine schnellere Internetverbindung, besseres Wetter oder, oder, oder.

Die meisten dieser Wünsche gehen jedoch nicht in Erfüllung, solange sie nur Wünsche bleiben. Der Wunsch drückt nämlich die Sehnsucht nach einer Änderung oder gar einer Bereicherung des derzeitigen Zustandes aus. Damit offenbart er sich als nichts anderes als einen Mangel, der derzeit besteht.

Das Vorhandensein des Verlangens nach Erfüllung bei gleichzeitiger Noch-Nicht-Erfüllung dokumentiert zwar einerseits die Absicht, etwas anderes haben zu wollen, macht jedoch gleichzeitig den Wunsch zum klaren Beweis des Mangels. Dazu kommt, dass die Erfüllung vieler Wünsche oftmals von äußeren Einflüssen abhängig ist, auf die wir selbst -wenn überhaupt- nur begrenzten Einfluss haben. Das wiederum bedeutet, dass wir mit jedem Wunsch, der nicht erfüllt wird, im Unterbewusstsein unsere Mangelliste verlängern.

Definition für: Traum

"Ein Traum ist ein im bewussten oder unbewussten Zustand imaginär erlebtes Geschehen."

Ein Traum bezieht sich meist auf ein erlebbares Geschehen. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um einen nächtlichen Schlaftraum oder einen – mehr oder weniger bewussten - Tagtraum handelt. Das illusionäre Geschehen vollzieht sich vor unserem inneren, geistigen Auge. Während Nachtträume meist mit der Verarbeitung des tatsächlich Erlebten zu tun haben, können die Inhalte von Tagträumen auch Wunschvorstellungen von der Zukunft enthalten.

Manche träumen dann von einem sorgenfreien Leben, vielleicht in einem tollen Haus, mit einem traumhaften Partner oder Familie in einer traumhaften Umgebung. Doch wie der Volksmund schon so schön sagt: „Träume sind Schäume“. Nach dem Erwachen bleibt meist nur die Erinnerung an diese wunderbare Vorstellung. Und so schön sie auch gewesen sein mag, sehr schnell holt uns die Realität wieder ein und unser Traum bleibt zunächst nur eine Illusion. Bis zum nächsten Traum, nach dessen Ende wir wieder in der Realität ankommen…

Definition für: Ziel

"Ein Ziel ist ein in der Zukunft liegender Zustand als Endpunkt eines Prozesses."

Ein konkretes Ziel zu verfolgen, hat eine völlig andere Energie und psychologisches Wissen hilft uns dabei, unsere Ziele auch wirklich erreichen zu können. Sich ein Ziel zu setzen bedeutet, ein wünschenswertes Ergebnis oder einen traumhaften Zustand wirklich zu erreichen und tatsächlich zu erleben. Ganz gleich, ob wir ein Instrument oder eine Sprache erlernen möchten, ob wir ein paar Kilo abnehmen oder einen Halbmarathon durchhalten möchten, ob wir uns vornehmen, eine Prüfung zu bestehen oder in Kürze befördert zu werden - Haben wir uns konkrete Ziele gesetzt, dann strukturieren diese unser Leben. Sie geben uns Sinn und Richtung.

Die Arbeit an den eigenen Zielen ist die natürlichste Methode um sich selbst zu motivieren. Klare Ziele motivieren Kräfte aus dem Unterbewusstsein, die Denken, Fühlen und Verhalten organisieren. Eine gute Zielvisualisierung wirkt wie ein Sortierprozess, bei dem wir aus den vielen Informationen, die ständig auf uns einströmen, die auswählen, die uns unserem Ziel näher bringen können. Wenn wir etwas erreichen wollen, muss die Vorstellung von Ziel und den Aktivitäten, die zum Ziel hinführen, in unserem Körper eine starke Intensität aufbauen. Wenn wir es schaffen, unsere Pläne zu realisieren, oder wenigstens einige davon, verschafft uns das Selbstbewusstsein, Befriedigung, vielleicht sogar Glück.

Wer also nach realen Veränderungen oder Bereicherungen in seinem Leben strebt (materielle wie immaterielle), sollte seine Wünsche oder Träume in echte Ziele verwandeln.

Definition: Vision

"Eine Vision ist ein in der Zukunft liegender Idealzustand als fortwährender Prozess."

Eine gute Vision ist zum einen viel größer als der Visionär und zum anderen – bedingt durch seine Größe- niemals abgeschlossen. Ein Ziel kann erreicht werden, eine Vision nicht. Eine gute Vision beschreibt als traumhafte Phantasie einen wünschenswerten Idealzustand, den es permanent zu erhalten und zu bewahren gilt.

Beispiele für gute Visionen geben Martin Luther King, Mahatma Gandhi und Nelson Mandela, deren Vision von der Gleichberechtigung der Menschen heute noch andauern und täglich erhalten werden müssen. Diese herausragenden Visionäre haben bereits zu Lebzeiten unglaublich viel erreicht und doch wird deren Lebenswerk niemals abgeschlossen sein.

Ziele sollten möglichst klar definiert sein.

Je exakter das Ziel umschrieben ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu erreichen. Im NLP dienen uns dazu die Wohlgeformtheitskriterien, die mit dem Akronym PSSÖM abgekürzt werden.

Weiterlesen: Ziele Definiton

NLP-Formatübersicht

NLP Formate im Überblick:

  • Strategie-Arbeit

    • Modelling / Strategien elizitieren
    • New-Behavior-Generator
    • Walt-Disney-Strategie
    • Meta-Kognitions-Strategie
    • Charles Dickens-Format
  • Time-Line-Arbeit

    • Change History
    • Re-Imprinting
    • Verwirrung im Verstehen
    • Belief im Zweifel
  • Wahrnehmungstechniken

    • Wahrnehmungs-Positionen-Technik
    • Wahrnehmungs-Positionen reinigen
    • Submodalitäten
    • Swish-Technik
    • Kritik im Feedback
  • Zielfindung

    • NLP-Ziele-Format
    • Meta Modell
    • Pene-TRANCE-Modell
    • Zeit-Progression
  • Ankern

    • Moment of Excellence
    • Moment of Importance
    • Circle of Excellence
    • Anker verschmelzen
    • Anker verketten
    • Anker stapeln
    • Gleitender Anker
    • Vitamin - R
    • Mentoren - Technik
  • Reframing

    • Alignment
    • Verhandlungs-Reframing / Visual Squash
    • Six-Step-Reframing
    • Identy-Process
  • State-Management

    • Core-Transformation 1, Core - Outcome
    • Core-Transformation 2, Teil aufwachen lassen
    • Core-Transformation 3, Eltern-Re-Imprinting
    • Psychogeografie und Du-Botschaften
    • Bandlers Puma
    • Meta - Mirror
    • Doble-Bind-Modell
    • Versagen im Feedback-Technik
    • Versagen im Feedback-Strategie
    • Time-Line-Reframing
    • Re-Anchoring
    • Drug of Choice
    • Phobie-Technik
  • Werte

    • Werte und Kriterinehierarchie-Technik
  • Glaubenssätze und logische Ebenen

    • Glaubenssatz-Ausdehnung erforschen
    • K.A.S.I.G - Modell
    • Diamond-Technik
    • Glaubenssatzirkel
    • Time-Line-Belief-Integration
    • Sleight-of-Mouth-Pattern
    • Re-Imprinting
  • Team-Modelle

    • Teambildungs-Prozess
    • Teamkaleidoskop
    • Leonardo da Vinci-Prozess
  • Paar-Modelle

    • Re-Anchoring-Couples
    • Reframing-Couples
    • Kleine Schule des Wünschens

Im Vordergrund unserer NLP-Ausbildungen stehen die Förderung Ihrer sozialen, emotionalen und kommunikativen Kompetenzen; die Steigerung der kognitiven Leistungen und der professionellen Präsentationsfähigkeiten (berufliche Soft-Skills). Dies kann idealerweise berufs- und studienbegleitend sein.

Weiterlesen: NLP-Formatübersicht

Was sind NLP - Formate?

Die NLP - Formate

NLP-Formate

NLP-Formate

Was sind NLP - Formate?

Wissenswertes über Formate im NLP

Die Begründer des NLP, Dr. Richard Bandler, Dr. Frank Pucelik und Prof. Dr. John Grinder haben in den 70-er Jahren die weltbekannten Psychotherapeuten Fritz Pearls, Virginia Satir und Milton Erickson in ihren therapeutischen Arbeiten begleitet und deren Vorgehensweisen exakt analysiert.

Durch originalgetreue Modellierungsprozesse ist es ihnen dabei gelungen, die Wirk-Essenzen dieser therapeutischen Interventionen zu strukturieren und zu abstrahieren und sie so abzubilden, dass sie lern- und lehrbar wurden. Daraus entstanden die ersten klassischen NLP-Formate.

NLP-Formate sind inhaltlich zusammenhängende Interventionsschritte, die für den Klienten einen gewünschten Zustand erreichbar machen sollen. Die ersten Formate wie z.B die Ankertechniken, die Reframingtechniken und alle Submodalitätstechniken haben exakt vorgegebene Schrittfolgen. Das Six-Step-Reframing zum Beispiel hat, wie der Name es schon ausdrückt, 6 konkrete Schritte, die möglichst auch eingehalten werden sollten.

Speziell für NLP-Anfänger bieten diese klar gegliederten, übersichtlich und einheitlich gestalteten Anwendungsabläufe mit einer schrittweisen Anleitung  einen hohen Grad an Sicherheit zur Erreichung bestimmter Aufträge und Ziele des Klienten.

Im Laufe der letzten fast 50 Jahre wurden diese Interventions-Formate sukzessiv erweitert und immer weiter entwickelt. So entstanden nach und nach auch komplexere Formate im NLP, die auch aus Verbindungen mehrerer einfacher Formate bestehen können. Die Reimprint-Technik zum Beispiel, die auch im therapeutischen Kontext sehr erfolgreich angewendet werden kann, ist die Kombination aus konkreten NLP-Einzeltechniken wie z.B. Kalibrierung, Pacing, Rapport, Ankern, Metamodellfragen, Hypnotalk, Reframing, Timeline usw.

Häufig lässt sich -gerade bei komplexeren Themen oder Problemstellungen- die ursprüngliche Reinform eines Formates nicht durchgängig aufrecht erhalten. Von einem fortgeschrittenen NLP-Anwender (ab dem Level NLP-Master, nach INLPTA oder DVNLP zertifiziert) wird die Fähigkeit erwartet, alle NLP-Formate entsprechend dem situationsbezogenen Erfordernis zu kennen und in der Anwendung auch flexibel reagieren zu können, indem er sich von der formatierten Schrittfolge lösen kann.

Die wichtigsten NLP-Formate sind hier zusammengestellt:

  • Strategie-Arbeit

    • Modelling I und II
    • Strategien elizitieren
    • Notation von Strategien
    • New-Behavior-Generator
    • Walt-Disney-Strategie
    • Meta-Kognitions-Strategie
    • Charles Dickens-Format
  • Time-Line-Arbeit

    • Change History
    • Re-Imprinting
    • Verwirrung im Verstehen
    • Belief im Zweifel
  • Ziele-Arbeit

  • Wahrnehmungstechniken

    • Wahrnehmungs-Positionen-Technik
    • Wahrnehmungs-Positionen reinigen
    • Submodalitäten
    • Swish-Technik
    • Kritik in Feedback
  • Ankern

    • Moment of Excellence
    • Moment of Importance
    • Circle of Excellence
    • Anker verschmelzen
    • Anker verketten
    • Anker stapeln
    • Gleitender Anker
    • Vitamin - R
    • Mentoren - Technik
    • Piec of Cake - Format
  • Reframing

    • Alignment
    • Verhandlungs-Reframing
      (Verhandeln zwischen den Teilen)
    • Visual Squash
    • Six-Step-Reframing
    • Identy-Process
  • State-Management

    • Core-Transformation I,
      Core - Outcome
    • Core-Transformation II,
      Teil aufwachsen lassen
    • Core-Transformation III,
      Eltern-Re-Imprinting
    • Psychogeografie und Du-Botschaften
    • Bandlers Puma
    • Meta - Mirror
    • Doble-Bind-Modell
    • Versagen im Feedback-Technik
    • Versagen im Feedback-Strategie
    • Time-Line-Reframing
    • Re-Anchoring
    • Drug of Choice
    • Phobie-Technik
  • Glaubenssätze

    und logische Ebenen

    • Glaubenssatz-Ausdehnung erforschen
    • K.A.S.I.G - Modell
    • Diamond-Technik
    • Glaubenssatzirkel
    • Time-Line-Belief-Integration
    • Sleight-of-Mouth-Pattern
    • Re-Imprinting
  • Team-Modelle

    • Teambildungs-Prozess
    • Teamkaleidoskop
    • Leonardo da Vinci-Prozess
  • Werte

    • Werte und Kriterien-Hierarchie-Technik
  • Paar-Modelle

    • Re-Anchoring-Couples
    • Reframing-Couples
    • Kleine Schule des Wünschens

Im Vordergrund unserer NLP-Ausbildungen stehen die Förderung Ihrer sozialen, emotionalen und kommunikativen Kompetenzen; die Steigerung der kognitiven Leistungen und der professionellen Präsentationsfähigkeiten (berufliche Soft-Skills). Dies kann idealerweise berufs- und studienbegleitend sein.

Weiterlesen: Was sind NLP - Formate?

Das NLP-Ziele-Format

Ziele im NLP
Im Gegensatz zu den meisten Richtungen der abendländischen Wissenschaften arbeiten wir im NLP nicht problemorientiert, sondern zielanalytisch.

Das bedeutet, dass wir uns weniger mit der Suche nach Ursachen und Erklärungen beschäftigen, WARUM bestimmte Dinge sind, wie sie sind, sondern eher mit der Frage, WIE wir einen so attraktiven Zielzustand erzeugen können, dass wir wie von selbst dieses Ziel ansteuern und erreichen.

Im NLP arbeiten wir mit dem Modell, dass unser Unbewusstes in der Lage ist, alle unsere Ressourcen so zu organisieren, dass wir einen vorgegebenen Zielzustand erreichen. Die interessante Frage ist jetzt: WIE kann ich meinem Unbewussten einen Zielzustand so vorgeben, dass er verstanden wird?

Wir verwenden dafür das Zieleformat.

NLP-Ziele-Format

Eine Technik, die von erfolgreichen Menschen, die in der Lage waren, sich Ziele zu stecken und diese auch zu erreichen, modelliert wurde. Ein deutliches, für das Unbewusste attraktive Zielbild erhält man, wenn man sich mit folgenden Fragen eingehend beschäftigt:

1. Was ist der gegenwärtige bzw. der Ausgangszustand?

Jeder Veränderungsprozess ist ein Weg, und jeder Weg hat einen Ausgangszustand. Viele Probleme entstehen durch das "nicht wahrhaben wollen des Vorhandenen". Selbst wenn zwei Menschen das gleiche Ziel haben, müssen sie unterschiedliche Wege zurücklegen, wenn sie von unterschiedlichen Ausgangspunkten starten.

2. Was ist der Zielzustand?

Wie soll es sein? Jetzt gilt es, den Zielzustand möglichst konkret zu definieren. Was möchte ich wann, wo, wie und mit wem erreichen? Der Zielzustand soll:

  • positiv formuliert sein (keine Verneinungen!)
  • konkret formuliert sein (keine Steigerungen oder Vergleiche!)
  • realistisch sein (im eigenen Handlungsspielraum!)
  • sinnesspezifische Erreichungskriterien haben (VAKOG!)

3. Was ist der Effekt?

Warum ist mir die Erreichung dieses Zieles wichtig?
Wenn ich dieses Ziel erreicht habe, was wird dann möglich?
Was ist der Langzeiteffekt dieses Zieles?

4. Vorteile des Ausgangszustandes? Nachteile des Zielzustandes?

Was sind die Vorteile des Ausgangszustandes?
Was sind die Nachteile des Zielzustandes?
Was sind die Nachteile des Ausgangszustandes?
Was sind die Vorteile des Zielzustandes?

5. Was sind die Schritte auf dem Weg vom Ausgangs- zum Zielzustand?

Das ist die eigentliche Programmierung des Unbewussten. Je deutlicher und konkreter ich mir die Schritte auf dem Weg mache, umso besser kann das Unbewusste unterstützen.

6. Ressourcen?

Welche Ressourcen hast Du schon?
Welche Ressourcen brauchst Du noch?

7. Feedback?

Was kannst Du tun, wenn Du vom Kurs abkommst?
Wie kannst Du wieder auf Kurs kommen?

8. Ökologie?

Welche Auswirkungen hat das Erreichen meines Zieles auf mein Umfeld?
Ist das, was ich für die Erreichung des Zieles tun muss, angemessen und ökologisch?
Was sind mögliche negative soziale Auswirkungen?
Wie kann ich damit umgehen?

WOHLGEFORMTHEITSKRITERIEN FÜR ZIELE - P.S.S.Ö.M.

Im Sinne des NLP erfüllt ein "wohlgeformtes" Ziel folgende Kriterien:

Es ist positiv formuliert, spezifiziert (kontextualisiert und sinnesspezifisch), selbst erreichbar, ökologisch und motivierend. Die Anfangsbuchstaben dieser Kriterien bilden das Kunstwort „PSSÖM".

Eine wertvolle Hilfe, um aus der Problemsicht in die Zielorientierung zu wechseln, ist der "Als-ob-Rahmen". Die Idee dahinter ist, einfach so zu tun, als ob das Problem bereits gelöst bzw. das Ziel bereits erreicht wäre.

"Angenommen, Du hättest dieses Problem bereits gelöst (auf welchem Weg auch immer), wie wäre das?"

"Tu doch einfach mal so, als hättest Du Dein Ziel jetzt schon erreicht, (das Problemverhalten abgelegt).

Wie wäre das dann jetzt? Was ist jetzt anders? Was ist besser und wie geht es Dir jetzt damit?"

1. positiv formuliert

Die Zieldefinition sollte am Ende weder eine Negationen noch einen Vergleich enthalten:

Woran wirst Du merken, dass Du Dein Ziel erreicht hast, (nicht mehr das Problemverhalten zu tun)?
Was willst Du stattdessen (dem Problem) für Dich erreichen?
Was hast Du dann erreicht? Was tust Du, wenn Du nicht mehr (negative Formulierung) machst?
Was genau wünschst Du Dir? Was genau möchtest Du? Was wirst Du haben, was Du vorher nicht hattest?

2. spezifiziert

Die Erreichung des Ziels sollte konkret erlebbar und überprüfbar sein. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wo und wann genau (in welchem Kontext) man merken wird, dass man bereits am Ziel seiner Wünsche angekommen ist und wie sich das innerlich (sinnesspezifisch) darstellt. (aussieht, anhört, anfühlt...)

a) Kontextualisiert (Ort, Zeit, Menschen)

Wann möchtest Du es erreicht haben? Wo möchtest Du es? Mit wem möchtest Du es?
Wann, wo und mit wem möchtest Du es nicht?

b) Sinnesspezifisch (VAKOG)

Wie wirst Du wissen und woran wirst Du merken, dass Du Dein Ziel erreicht hast?
Was siehst Du, hörst Du, fühlst Du, riechst Du, schmeckst Du, wenn Du Dein Ziel schon erreicht hättest?
Wenn die Feedback-Schleife zu lang ist: Woran wirst Du es noch eher merken?
Welche Körperhaltung gehört typischerweise dazu?
Nimm sie jetzt ein. Wie könnte ich erkennen, dass Du Dein Ziel erreicht hast?

3. selbst erreichbar

Ein gestecktes Ziel sollte aktiv selbst erreicht werden können (ohne Einflüsse oder Abhängigkeiten von außen bzw. anderen) und eine passende Größe haben. Nicht zu groß (nicht gut erreichbar), nicht zu klein (nicht motivierend). Außerdem ist es gut zu wissen, welche Ressourcen man zu seiner Umsetzung noch brauchen könnte.

a) aktiv selbst erreichbar

Kannst Du es selbst erreichen?
Liegt es in Deinen Möglichkeiten, dieses Ziel in die Realität umzusetzen?
Was willst Du tun, um es zu bekommen.

 

b) Ressourcen zur Erreichung des Ziels zugänglich zu machen

Was brauchst Du, um Dein Ziel zu erreichen (Ressourcen)?
Wie kannst Du bekommen, was Du brauchst?
Welche persönlichen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Kraftquellen kannst Du Dir zur Erreichung Deines Ziels zugänglich machen?
Was könnte ein erster Schritt zur Erreichung Deines Ziels sein?

Auch der längste Weg beginnt immer mit dem ersten Schritt!

4. ökologisch

Ein echtes Ziel -eines, das wir wirklich in die Tat umsetzen möchten-, sollte im Einklang mit unserem Umfeld, unseren Werten, Beziehungen und allen übrigen Projekten stehen. Die Erreichung eines Zieles bedeutet eine Veränderung in unserem bisherigen Leben. Diese Veränderung kann auch weitergehende Veränderungen nach sich ziehen. Um diesen weiteren Hintergrund abzuklopfen, können wir Fragen stellen, die helfen, die möglichen negativen Auswirkungen oder Inkongruenzen in Bezug auf das Ziel, aufzudecken:

Was wird passieren, wenn Du bekommst, was Du willst?
Was wird passieren, wenn Du es nicht bekommst?
Würdest Du es annehmen, wenn es jetzt schon da wäre?
Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn Du Dein Ziel erreichst?
Was sind die möglichen Risiken?
Welche Auswirkungen hat die Erfüllung Deines Wunsches auf andere Lebensbereiche, auf andere Beziehungen?
Was gibst Du auf?
Was sind die Vor- und Nachteile?
Wiegen die Vorteile die Nachteile auf?
Ist Dein Ziel in Übereinstimmung mit Deinen Wertvorstellungen und Deinem Selbstverständnis?
Steht die Erreichung dieses Ziels in Übereinstimmung mit Deinen übrigen Plänen?

Sollten hier schwerwiegende Einwände gegen das anvisierte Ziel auftauchen, dann formuliere das Ziel entsprechend den neuen Informationen um. (Manchmal wird an dieser Stelle das Ziel unwichtig und das Problem ist gar kein so großes mehr ... )

Falls hier nur kleinere Einwände auftauchen sollten, dann frage:

"Welche Möglichkeiten und Fähigkeiten hast Du bereits, um mit dieser Schwierigkeit umzugehen und welche Ressourcen könntest Du vielleicht außerdem noch brauchen?"

5. motivierend

Ein Ziel sollte wirklich anziehend, motivierend, ja begeisternd sein. Ist dies noch nicht eindeutig genug, frage nach dem „Ziel hinter dem Ziel" (Meta-Ziel). Oftmals steht ein Ziel als verkörpertes Symbol für die Erfüllung eines Bedürfnisses. Dieses Bedürfnis herauszufinden hilft dabei, das wahre Motiv und den Antrieb für die künftigen Aktivitäten freizulegen.

Was ist an diesem Ziel wichtig für Dich?
Was ist das Beste daran?
Was hat sich damit für Dich erfüllt?
Was ist nun sichergestellt, nachdem Du dieses Ziel erreicht hast?
In welcher Hinsicht bringt Dich die Erreichung dieses Ziels weiter?

Passende Größe

Hat Dein Ziel die richtige Größe?

Wenn es zu groß ist: Was hält Dich davon ab, Dein Ziel zu erreichen? Verwandle die Hinderungsgründe in kleinere Ziele. Vielleicht ist es grundsätzlich sinnvoll, große Ziele in mehrere, kleinere Schritte zu unterteilen.

Zu einem optimal bestimmten Ziel gehört natürlich auch eine entsprechende „Zielphysioloqie". Damit kannst Du überprüfen, ob das Ziel tatsächlich erstrebenswert (motivierend) ist.

Hast Du diese noch nicht so deutlich hervorlocken können, - selbst wenn alle oben genannten Punkte scheinbar schon erfüllt sind-, dann ist die Zielbestimmung noch nicht endgültig abgeschlossen. An irgendeinem Punkt fehlt dann noch ein wesentlicher Aspekt. Gehe dann die einzelnen Schritte noch einmal sehr aufmerksam durch.

Das NLP-Zieleformat

Zu Deinem Ziel führt Dich:

  • Eine klare Absicht,
  • das Vertrauen in die eigenen Kräfte
  • und der Mut, den ersten Schritt zu tun!
    Möge es Dir gelingen.

Inschrift in einem japanischen Tempel

Weiterlesen: NLP-Ziele-Format

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