Shoja

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Systemische Aufstellung

NLP-Kennenlernen

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Überall dort, wo Menschen zusammenkommen, entstehen Kontakte und Verbindungen. Daraus entwickeln sich im Laufe der Zeit unsichtbare Systeme. 

Wir alle leben in solchen Systemen und wir sind ein wichtiger Teil davon. Sei dies in der Familie, im Arbeitsumfeld, im Freundes- oder Bekanntenkreis, oder Vereinen. Spannungen und Konflikte, die sich innerhalb solcher Systeme bilden, sind unabdingbare Bestandteile des Lebens. Oft können sie geklärt oder beigelegt werden. Manchmal jedoch erwachsen daraus persönliche und leidvolle Verstrickungen, die für die Beteiligten oft selbst nicht erkennbar sind. Mit einer systemischen Aufstellung können solche Spannungsfelder sichtbar werden und lassen auch lösen, ohne, dass die Beteiligten persönlich anwesend sein müssen....

Systemische Aufstellungsabende am NLP Institut für WirkKommunikation: bewusst machend, bewegend, bereinigend.

Mit Jasmin Frank-Holzfuss, NLP in Bewegung, NLP Master Coach (INLPTA / DVNLP) und NLP Trainer (INLPTA / DVNLP / DNLPCV) 

jasminDurch meine mehrjährige Ausbildung zur NLP Master Coach und NLP Trainerin habe zahlreiche Techniken erlernt und Fähigkeiten erworben. Dabei ist mein Augenmerk immer wieder auf die systemische Arbeit gefallen, die ich schon vor meiner Qualifizierung im NLP kennen gelernt habe. Schon der erste Abend, als ich noch in sehr jungen Jahren eine Familienaufstellung erleben durfte, hat mich begeistert und fasziniert. Seitdem begleitet die systemische Arbeit mein ganzes Leben: Es ist durch sie bereichert, verändert und bewegt worden. Für mich und mein Umfeld, ganz gleich ob beruflich oder familiär, hat sich vieles geklärt und dadurch enorm verbessert. Verstrickungen wurden gelöst, unausgesprochene Loyalitäten und Verpflichtungen abgelegt, ein freieres, selbstbestimmteres Leben wurde für mich und auch die in meinen persönlichen Aufstellungen involvierten Personen möglich. Im Rahmen meiner umfangreichen Ausbildung durfte ich viele Menschen bei ihren Organisations- oder Familienaufstellungen begleiten und habe gelernt, wie sorgfältig, intuitiv und gleichzeitig strukturiert systemische Arbeit ausgeführt werden sollte, um ihre intensive Wirksamkeit zu entfalten. Für mich ist dabei die Empathie sowohl für den Aufstellenden als auch für die von ihm gewählten Stellvertreter besonders wichtig. Meine praktischen und theoretischen Kenntnisse, etwa aus der aktuellen Hirnforschung und aus zahlreichen erfolgreich erprobten Coaching-Modulen beziehe ich meine Arbeit mit meinen Teilnehmern mit ein und habe dadurch viele bereichernde und hilfreiche Entwicklungen begleiten dürfen.

Was ist eine systemische Aufstellung?

Familien- oder Organisationsaufstellung bezeichnet ein Verfahren, bei dem Personen stellvertretend für Mitglieder des Familiensystems / der Organisation eines Klienten als räumliche Konstellation angeordnet (gestellt) werden. Dahinter steht die Annahme, dass unser Gehirn unsere Erfahrungen und unser Wissen in räumlichen Dimensionen speichert, etwa die Zukunft als vor uns und die Vergangenheit als hinter uns liegend. Die systemische Aufstellung gründet demnach auf der Vermutung, dass innerlich-grundlegende Beziehungen auch innerlich räumlich abgespeichert wirken. Damit entsteht durch die Anordnung der stellvertretenden Familien- oder Organisationsmitgliedern die Möglichkeit, gewisse Beziehungen und Muster innerhalb des Systems erkennen zu können. Wichtig dabei ist: Es handelt sich bei Aufstellungen nicht um Rollenspiele, sondern um das Wahrnehmen von Gefühlen und Eindrücken in der jeweiligen Situation. Um zu verhindern, dass die stellvertretenden Teilnehmer ihre eigenen Vorstellungen und Gefühle zu einer bestimmten Person (Vater / Vorgesetzter) in die Aufstellung des Klienten einbringen, wird an unserem Institut verdeckt gearbeitet, d.h., die Stellvertreter wissen nicht, für welche Person im Gefüge sie stehen. Zusammenfassend gesagt, ist die Familienaufstellung eine Methode aus der Familientherapie oder Systemischen Therapie, bei der einzelne Personen stellvertretend für Familienmitglieder im Raum positioniert (aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dadurch soll das Beziehungsgeflecht innerhalb einer Familie visualisiert werden. Das gleiche wurde im Rahmen der Weiterentwicklung der systemischen Arbeit auf Organisationen übertragen, so dass es auch möglich ist, mittels Stellvertretern die systemischen Prozesse in einer Abteilung, einem Verein oder einem Unternehmen als Ganzes zu erkennen und zu bearbeiten. Da der Mensch als soziales Wesen immer in ein System eingebunden ist, hat jedes Systemmitglied Auswirkungen auf alle anderen, ganz gleich um welche äußere Form es sich dabei handelt.

Wie ist die systemische Aufstellung entstanden und hat sich weiterentwickelt?

Das systemische Aufstellen wird heute in vielerlei Gestaltungsformen, oft unter der Bezeichnung „Systemische Arbeit“ angewendet und therapeutisch genutzt. Dabei ist allen Varianten gemeinsam, dass sie auf die grundlegenden Prinzipien der systemischen Aufstellungen zurückgreifen. Die Begründerin der Familientherapie, Virginia Satir hat schon sehr früh das Prinzip der Aufstellung entworfen, um aus humanistischer Perspektive die Situation eines Kindes im Familienverband zu beleuchten und seine Versorgung mit Ressourcen fördern. Jacob Levy Moreno (* 18. Mai 1889 in Bukarest; † 14. Mai 1974 in Beacon, New York) hat später darauf zurückgegriffen und die Methode der Aufstellung genutzt, um innerseelische Vorgänge plastisch darzustellen und psychodramatisch zu verändern. Er war ein österreichisch-amerikanischer Arzt, Psychiater, Soziologe. Er gilt als der Begründer des Psychodramas, der Soziometrie und der Gruppenpsychotherapie. Parallel dazu hatte Gregory Bateson den systemischen Gedanken wissenschaftlich verfolgt und für die Familientherapie fruchtbar gemacht. Vor allem im Rahmen seiner Schizophrenie-Forschung und des „double-bind“- Phänomens konnte er aufzeigen, dass widersprüchliches kommunikative Verhalten der Eltern für das Kind wie eine Beziehungsfalle wirken, wobei Orientierungslosigkeit und seelische Hilflosigkeit entstehen. Familientherapeutisch betonte Bateson immer wieder die Notwendigkeit, das Kind aus den Verstrickungen der Eltern zu lösen. Paul Watzlawick, der wiederum die Arbeiten Batesons aufgegriffen hatte, verwies besonders auf den systemisch-kommunikativen Aspekt von psychischen Störungen. Er hat die humanistischen Gedanken, die in Amerika heftig diskutiert wurden, in Deutschland bekannt gemacht - so auch die Aufstellungs-prinzipien nach Satir und das Psychodrama nach Moreno.  

Wie läuft eine systemische Aufstellung ab?

Familien- und Organisationsaufstellungen finden in der Regel in Gruppen von etwa acht bis 15 Personen statt. Jemand, der eine persönliche Thematik lösen möchte (Aufstellender), meldet sich, um für sich eine Aufstellung durchführen zu lassen. Der Aufstellungsleiter befragt diesen Klienten zu seiner Situation, zu seinem System (Gegenwarts- und/oder Herkunftssystem) und zu seinem Anliegen. Für manche Familienmitglieder (welche als wesentlich für das Anliegen des Klienten vermutet werden) werden dann aus der anwesenden Seminargruppe Stellvertreter ausgewählt, die zueinander in Beziehung positioniert werden. Auch für den Klienten selbst gibt es einen Stellvertreter. Mittels des intuitiven Positionierens von Stellvertretern entwickelt der Klient sein inneres Bild als räumliche Abbildung. Damit entsteht für den Klienten die Möglichkeit, innere, unbewusste Prozesse und Beziehung nun von außen (dissoziiert) zu betrachten und zu erleben. Der innere Ablauf klassischer Aufstellungsarbeit stellt sich im NLP Institut für WirkKommunikation in drei Schritten dar:
  • Vorgespräch mit dem Klienten und Klärung des Anliegens
  • Was ist die konkrete Fragestellung für die systemische Aufstellung?
  • Ermitteln der relevanten Personen im System
Der Klient wählt aus der Gruppe der Teilnehmer Stellvertreter für die relevanten Personen und sich selbst aus, ohne diesen mitzuteilen, für wen sie konkret stehen Der Klient stellt die ausgewählten Personen so im Raum auf, wie es seinem inneren Bild entspricht In den nächsten Schritten geht es darum, die wirkenden Verstrickungen zu erkennen und aufzulösen. Ziel ist es, eine gute Lösung für den Klienten insgesamt und insbesondere für seine Fragestellung zu finden. In der Aufstellung werden also erst einmal die Mitglieder des Systems so angeordnet, wie es der innerlichen Repräsentation des Klienten entspricht: Er  positioniert die einzelnen Mitglieder seiner Familie oder Organisation (inklusive sich selbst) so, wie er die Beziehungen zwischen den Beteiligten und gegenüber sich selbst derzeit erlebt. Seine innere, gefühlte Realität wird damit äußerlich sichtbar. Nun übernimmt der Aufstellungsleiter den Prozess und leitet des weitere Geschehen. Die Personen, die als Stellvertreter ausgewählt wurden, fühlen sich in ihre Position ein und schildern aus dieser Perspektive, was sie augenblicklich wahrnehmen. Dies kann zu der immer wieder erlebten Situation führen, dass etwa die aufgestellte „Schwester“ Äußerungen macht, die der realen Schwester tatsächlich entsprechen. Der Klient beobachtet dabei das Geschehen zunächst von außen und kann später, gegen Ende der Aufstellung und unter Fürhrung des Aufstellungsleiters seine eigene Rolle im Familiensystem wieder einnehmen. Eine Aufstellung dauert meist etwa eine Stunde, manchmal auch etwas länger, hinzu kommt das Vorgespräch. Für besonders tiefgreifende Themen reicht eine einzelne Aufstellung manchmal nicht aus, es kann sein, dass weitere Aufstellungen erforderlich sind.

Wie funktioniert eine systemische Aufstellung?

Wir gehen davon aus, dass unsere Einstellung zum Leben und unsere Sicht auf die Welt zu einem großen Teil von unserer Familie geprägt wird. Von klein auf lernen wir dort bestimmte Regeln und Normen. Davon wirken einige sogar über mehrere Generationen hinweg. Solche grundlegenden Prägungen können unsere Gefühle, unsere Entscheidungen und sogar unsere Gesundheit maßgeblich beeinflussen. Gleichzeitig sind sie uns zum Teil gar nicht bewusst. Eine Familienaufstellung liefert ein neues Bild auf die inneren Regeln, Vorschriften, Gebote, Glaubenssätze, Loyalitäten und Verbindlichkeiten, die sich zwischen den einzelenen Familienmitgliedern aufgebaut haben. In ähnlicher Form gilt das gleiche für Organisationen, denen wir aber im Gegensatz zur Familie i.d.R. nicht von Kindesbeinen an angehören, sondern in die wir mit den eben genannten inneren Regeln hineinwachsen. In der Praxis des Auftstellungsverfahrens bedeutet das, dass die Stellvertreter zwar in die Position eines anderen Menschen hineinschlüpfen, sie jedoch kein Rollenspiel absolvieren. Sie können in der ihnen zugewiesenen Perspektive frei wahrnehmen, was gerade in ihnen vorgeht, und dies auch äußern. Dies können z.B. Aussagen darüber sein, wer von den anderen Personen gerade im Weg steht, als zu nah empfunden oder als nicht zugehörig erlebt wird. Häufig erspüren die Teilnehmer in der ihnen zugeteilten Position Dinge, die sie in der Realität gar nicht wissen können, z.B. dass jemand fehlt oder dass die Beziehung zwischen Vater und Tochter oder Abteilungsleiter und Mitarbeiter in irgendeiner Form gestört ist. Die Aufstellung kann den Klienten somit darin unterstützen, Klarheit über Muster innerhalb der Familie zu gewinnen. Darüber hinaus können auch weitgreifende Erkenntnisse über die Auswirkungen, die diese Muster auf das eigene Leben oder das Leben ihrer Kinder haben, gewonnen werden. Der Blick von außen auf das gesamte System mit den darin enthaltenen leidvollen Erfahrungen, Tabu-Themen oder Glaubenssätzen, kann dazu beitragen, selbst wieder in Balance zu kommen oder neue Entwicklungsschritte zu gehen. Hinzu kommt, dass durch das oben erläuterte Prinzip der räumlichen Verinnerlichung des Gehirns von Wissen, Erlebnissen und Zeit das Innere durch eine Verortung im Raum gewissermaßen „freigesetzt“ wird. Dieses in den Raum getragene Wissen hat eine spezifische Wirkung. Dazu gibt es mehrere Erklärungen: „morphogenetische Felder“, „das wissende Feld“, „systemische Modelle“, „repräsentierende Wahrnehmung“ und viele mehr. Diese Kombination mit der erläuterten Erkenntnis, dass unser Gehirn gerne räumlich repräsentiert (Wir sagen z.B. dass der Chef über den Mitarbeitern steht (wo ist “über”? Oben?), wir etwas „vor“ haben (Wo ist vor? Vor uns?), die Vergangenheit „hinter“ uns liegt (wohin müssten wir wohl die Hand bewegen um nach hinten zu greifen?), es gibt „linke“ Vögel und den „rechten“ Weg.) führt dazu, dass wir uns regelmäßig Aufstellungen im Kopf machen. Insbesondere geschieht dies in herausfordernden Situationen – allerdings oft unbewusst. In einer Aufstellung ist es möglich, diesen unbewusst ablaufenden Prozess ganz offensichtlich (räumlich sichtbar) bewusst werden zulassen. Damit können wir einen solchen Ablauf erkennen und zielgerichtet verändern. So werden tiefgreifende Lösungen möglich!

Für wen und für welche Anliegen ist eine systemische Aufstellung geeignet?

Entscheidend für den sinnvollen Verlauf einer Familienaufstellung ist, dass der jeweilige Klient ein ernsthaftes Anliegen hat. Die Teilnahme an Familien- und Organisationsaufstellungen auch als Stellvertreter setzt im Allgemeinen normale körperliche und psychische Belastbarkeit voraus. Eine systemische Aufstellung hat nicht grundsätzlich eine psychotherapeutische Wirkung, ebenso wenig wie dies z. B. für ein tiefgehendes, substantielles Gespräch gelten kann. Gleichwohl kann eine systemische Aufstellung eine weitreichende Tiefenwirkung entfalten und hilfreiche Prozesse bei allen (direkt und indirekt) beteiligten Personen hervorrufen. Aufstellungen können enorm vielseitig genutzt werden: Ob in der Familie oder innerhalb einer Organisation – wenn Dynamiken hinderlich sind und Problemstellungen wiederkehren, kann eine systemische Aufstellung die Weichen für flüssigere Abläufe, besseres Verstehen und freiere Entfaltung bieten. Wichtig dabei ist: Unsere Aufstellungen können für viele Therapien ergänzend und hilfreich sein. Wer sich in einer Therapie befindet, sollte das Vorhaben mit seinem Therapeuten abklären. Auch wenn sich in unseren Seminaren viel bewegen lässt, sollte der Klient nicht davon ausgehen, dass mit „einer“ Aufstellung alle Lebensprobleme mit einem Mal gelöst sind. Eine Familienaufstellung ist kein Allheilmittel und auch nicht bei jedem Thema indiziert. Zudem ist eine Aufstellung nicht mit Therapie gleichzusetzen. Sie kann aber Sinn machen, wenn Probleme vermutlich mit der Familie oder Organisation zu tun haben. Wer eine Familienaufstellung machen möchte, sollte daher auch eine konkrete Frage haben. Fragestellungen oder Gründe für eine Aufstellung sind beispielsweise: Unerklärliche, sich wiederholende Herausforderungen, Krisen, Trennung oder Scheitern von Lebensplänen Vermutete Blockaden durch Glaubenssätze, die der Familie gelten (Sei immer fleißig! Eine Scheidung ist Sünde! etc.) Unerklärliche starke Schuldgefühle, Verbindlichkeiten oder Selbstzweifel Zerwürfnisse, Konflikte, Vermeidung von Kontakt mit Familienmitgliedern Die Vermutung, bestimmte Krankheiten könnten mit der Familie zu tun haben Unerfüllter Kinderwunsch Nebelhaftes Gefühl vom Verlust eines Menschen, mit der Vermutung, einen anderen Vater oder ein fehlendes Geschwisterkind zu haben Wer noch bislang noch keine systemische Aufstellung erlebt hat, kann möglicherweise Schwierigkeiten damit haben, sich deren Ablauf und Wirkung vorzustellen. Deshalb ist es empfehlenswert, zunächst einmal als Gast ohne eigene Aufstellung dabei zu sein und so einen Eindruck von der Verfahrensweise und Wirkkraft einer Familienaufstellung zu erhalten.

Welche Wirkungen erzielt eine systemische Aufstellung?

Eine Aufstellung kann sehr weit in die Tiefe gehen und lang verschüttete Gefühle wieder an die Oberfläche bringen. Sie kann also sehr emotional und aufwühlend sein, nicht nur für die Klienten, sondern auch für die Stellvertreter und sogar für weitere, beobachtende Anwesende im Raum. Wer eine Aufstellung durchführen lässt, befindet sich i.d.R. gerade in einer eher herausfordernden Lebensphase. Aus dieser Situation heraus wirkt eine Familienaufstellung manchmal wie die letzte Rettung, die Erwartungen daran sind extrem hoch. Diese Form der Auseinandersetzung mit der eigenen Familie, oft verbunden mit Schmerz, Leid, Trauer oder Wut, ist jedoch bei sehr großer Belastung nicht angeraten. Gerade bei sehr schmerzlichen Themen kann die Aufstellung zusätzlich belastend sein. Auch bei manchen Störungsbildern, Psychosen, schweren Depressionen, einer Borderlinestörung, Epilepsie oder erlebten Traumata sind Aufstellungen nicht geeignet und bergen gewisse Risiken in sich. Hier ist eine andere Vorgehensweise sinnvoller. Im Regelfall kann eine systemische Aufstellung Klarheit in die Beziehungsmuster einer Familie bringen, neue Erkenntnisse über Mechanismen und eingespielte Muster, Gefühle und Intentionen der einzelnen Mitglieder aufzeigen, die der Klient bislang unbewusst übernommen und gelebt hat. Oft ist das der erste Schritt zu neuen, konstruktiven Beziehungen in der Familie und im eigenen Leben. Wichtig ist: Wer ohne konkrete Fragestellung in eine Aufstellung geht, kann jedoch keine konkreten Antworten erwarten. Daher ist eine klare Formulierung des Anliegens im Vorfeld von großer Bedeutung. Oft werden wir gefragt, wann eine Familien- oder Organisationsaufstellung Wirkung zeigt. Je nach aufgestellter Thematik können sich Lösungsstrategien sehr schnell, also schon unmittelbar nach der Aufstellung oder innerhalb weniger Tage abzeichnen, manche Entwicklungen zeigen sich auch erst nach längerer Zeit. Zu den Auswirkungen kann hinzukommen, dass sich Bereiche im Leben verändern, die zunächst gar nicht im Blickfeld waren und / oder nicht konkret mit der systemischen Aufstellung verbunden zu sein scheinen: Etwa die Lösung eines beruflichen Problems, nachdem die unklare Beziehung zwischen Vater und Tochter bearbeitet worden ist. In seltenen Fällen kommt es vor, dass zunächst kein ganz klares Endbild der systemischen Aufstellung erzielt werden kann. Wenn dann das Ganze wirken und sacken gelassen wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich eine Lösung und Wirkung noch aufzeigt. Nach unserer Erfahrung im Institut sind die Erkenntnisse noch am Aufstellungsabend voller Wirkkraft und bringen Bewegung in die reale Welt der aufgestellten Systeme.

Welche Vorgehensweise zeichnet das NLP Institut für WirkKommunikation bei systemischen Aufstellungen aus?

Mit der Bezeichnung der systemischen Aufstellung können unterschiedliche Konzepte und Vorgehensweisen gemeint sein. So gibt es Aufstellungen, die nach dem Ansatz der Familientherapeutin Virginia Satir erfolgen, bei diesem Konzept ist die Lösung offen und wird von den Klienten konstruktiv erarbeitet. Diese Vorgehensweise entspricht unserer Anschauung von systemischer Arbeit, da wir davon ausgehen, dass der Klient und in diesem besonderen Fall das System, die Lösung und die dazu benötigten Ressourcen bereits in sich trägt. Zudem gibt es die in den letzten Jahrzehnten bekannt gewordene Methode von Bert Hellinger, bei der ein Aufstellungsleiter die Lösungen weitgehend vorgibt. Es gibt auch Kombinationen und Varianten dieser Aufstellungsformen. In der aktuellen Diskussion gibt es zunehmend Vorbehalte gegen Hellingers Vorgehensweise, sie gilt als zu direktiv, gar als einengend für die Klienten und Teilnehmer. Im NLP Institut für WirkKommunikation bevorzugen wir wie oben angeführt auch die offen und im System verankerte Vorgehensweise nach Virginia Satir, sehen gleichzeitig in der eher vorgebenden Variante eine Impulsmöglichkeit für bestimmte, feststeckende Situationen in der systemischen Arbeit. Systemische Aufstellungen haben nach unserer Erfahrung eine starke Wirkung, deshalb ist uns ein besonders feinfühliger und zugleich professioneller Umgang damit wichtig. Was wir im Coaching und in unseren Seminaren erleben, vorleben und mitleben gilt auch hier: Die Werte des Klienten, seine Entfaltung und seine Möglichkeit, leichter und selbstbestimmter durch das Leben zu gehen, stehen für uns im Vordergrund unserer Arbeit. Inneres Bewegen, neue Ausrichtung und Klärung von Mitgebrachtem geht für uns immer genau so weit, wie es dem Wohlbefinden unseres Klienten dient.  In diesem Sinne bündeln wir unsere Kompetenzen aus dem NLP und der systemischen Arbeit und finden gemeinsam mit dem Klienten seine optimalen Lösungen. Systemische Arbeit ist für uns ein weitere Baustein, um mit unseren Teilnehmern im herzlichen Einvernehmen den Weg zu gehen, den sie bereits in sich tragen und nun herausarbeiten, erkennen und begehen können.

Teilnahme-Infos kompakt:

  • Termine und Zeiten: 
  • Freitag, der 26.04.2019 von 19:00 - ca. 22:00 Uhr.   Anmelden
  • Freitag, der 24.05.2019 von 19:00 - ca. 22:00 Uhr.   Anmelden
  • Freitag, der 20.09.2019 von 19:00 - ca. 22:00 Uhr.   Anmelden
  • Freitag, der 25.10.2019 von 19:00 - ca. 22:00 Uhr.   Anmelden
    Freitag, der 22.11.2019 von 19:00 - ca. 22:00 Uhr.   Anmelden
  • Aufstellungsort: NLP-Seminarzentrum Rhein-Main, Hergershäuser Straße 6, 64832 Babenhausen / Sickenhofen

  • Aufstellungsleiter:
  • Jasmin Frank-Holzfuss, NLP Master Coach (INLPTA / DVNLP) und NLP Trainer (INLPTA / DVNLP / DNLPCV)
  • Bernd Holzfuss, NLP-Lehrtrainer DVNLP, INLPTA und NLP-IN, Heilpraktiker für Psychotherapie.

  • Investition:
  • Für Aufstellende 25,- €, für Zuschauer und Stellvertreter 15,-€.
  • Für Mitglieder des NLP Landesverbandes Hessen / Rheinland - Pfalz e.V. 10,-€

  • Anmeldung:  Teilnahmeplätze sind nur online buchbar.

HINWEIS:
Nach Ihrer online-Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit Ihrer Anmeldebestätigung. Damit Ihre Teilnahme sichergestellt ist, reservieren Sie bitte sehr frühzeitig Ihren Teilnahmeplatz, da die Anzahl der Plätze begrenzt und die systemischen Aufstellungen oft schon recht lange Zeit vor dem Start-Termin ausgebucht sind. Hier können Sie sich direkt anmelden, sofern noch Plätze frei sind.

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Feedbacks unserer Seminarteilnehmer:

  • Stephan Dieckmann - Daimler AG

    "Bernd Holzfuss vom Institut für WirkKommunikation zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Fachkenntnis im Gesamtbereich des NLP aus. Er verfügt dabei über einen einzigartigen Lehrstil, der es erlaubt theoretische und praktische Module dem Anfänger sehr effektiv näher zu bringen. Ich kann die Ausbildung bei Herrn Holzfuss nur empfehlen."
  • Ina Groß

    "Das Seminar war echtes Erlebnis mit Tiefenwirkung!! Vielen Dank lieber Bernd. Du warst uns Trainer, Coach und Mentor zugleich. Ich habe viele tolle Erkenntnisse mitgenommen, von denen ich sicher sehr viel umsetzen kann. Du hast mir vielfach die Augen und den Geist geöffnet. Danke dafür - Ich kann Deine Seminare wärmstens empfehlen."
  • Stephan D.

    "Nochmals vielen lieben Dank für die tolle NLP-Practitioner Ausbildung bei Dir. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und meine Sichtweise in vielen Dingen erweitert. Ich werde die Ausbildung bei Dir weiter fortführen und freue mich auf das kommende Jahr zur NLP-Master Ausbildung."
  • Doerthe Thaler

    "Ich bin sehr froh, lange Jahre nach Absolvieren meiner Practitioner-Ausbildung nun bei Dir mich auf das Abenteuer "Master" eingelassen zu haben. Für mich war es eine inspirierende Zeit, die mir nicht nur viel Freude und Vergnügen gebracht hat, sondern mich auch in vielerlei Hinsicht reicher und klarer an ein Ziel gebracht hat, welches ich zuvor noch gar nicht gesehen hatte."
  • Marc Schramma

    "Ich kann noch nicht richtig in Worte fassen, was NLP mit mir gemacht hat. Ich habe viele meiner Sichtweisen durch NLP positiv verändern können. Dadurch habe ich viel mehr Selbstvertrauen und positive Energie fur mich gewonnen."
  • Roland S.

    "Die NLP-Practitioner-Ausbildung war für mich, als hätte sich eine Tür in eine neue Welt geöffnet. Der Kurs war von Anfang bis zum Ende eine einzige Bereicherung. Du hast es dank Deiner Kompetenz und Deiner einfühlsamen Art geschafft, eine einzigartige Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit zu schaffen, in der viele neue - auch tiefgreifende - Erkenntnisse reifen durften."
  • Yvonne Rank

    Ich habe meine NLP-Ausbildung bei Bernd Holzfuss gemacht und bin von seiner ruhigen und souveränen Art komplett begeistert. Der Trainer lebt das NLP vor. In den Wissensgebieten ist er kompetent und in der praktischen Anwendung einfühlsam und authentisch. Die umfangreichen Ausbildungsunterlagen dienen mir noch heute als wertvolles Nachschlagewerk. Besonders hat mich der wertschätzende und respektvolle Umgang während der Ausbildung beeindruckt. Für mich war es ganz leicht, das Neue Wissen zu erlernen und es heute wie selbstverständlich in meinem Beruf und im privaten Leben anzuwenden. Ich kann Bernd Holzfuss uneingeschränkt weiterempfehlen.
  • Marcus W.

    Lieber Bernd, ich möchte mich ganz herzlich für eines Deiner besten Seminare bedanken, das ich je besuchen durfte: Den "NLP-Practitioner Coach". Sowohl die Atmosphäre unter den verschiedensten Teilnehmern, die sich sehr schnell zu einem funktionierenden und unterstützenden Team zusammengefügt haben, als auch für mich nun den Schritt von den Format-Elementen zur praxisnahen Anwendung der NLP-Interventionen. Natürlich passiert das innerhalb einer Gruppe nicht "einfach so". Das bedarf jemanden, der neben allen anderen Ebenen auch den Blick auf die Gruppe hat. Herzlichen Dank an Dich für dieses Erlebnis und Hut ab. Viele liebe Grüße Marcus
  • Susanne K.

    Die Practitioner-Ausbildung im Institut für WirkKommunikation ist beste Investition in mich selbst, die ich jemals getätigt habe. Bernd und Jasmin sind kompetente Trainer, denen es gelungen ist, eine gute Ausgewogenheit zwischen der Vermittlung theoretischen Wissens und zahlreicher praktischer Übungssequenzen zu finden. In einzigartiger Atmosphäre der historischen Hofreite und maßgeblich durch einen respektvollen Umgang, durfte ich erleben, wie jedem Einzelnen von uns der Raum gegeben wurde, um persönlich zu wachsen. An jedem einzelnen Wochenende bin ich mit neuem Wissen und mit neuer Energie nach Hause gefahren. Jeder einzelne Kilometer der jeweils 280 km sowie jeder €uro ist bestens investiert. Die NLP Practitioner-Ausbildung hat mein Leben verändert und ich freue mich auf die Fortsetzung. Danke, Jasmin und Bernd!
  • Danni K.

    Jetzt, am Ende meiner erfolgreich bestandenen Practitioner Prüfung ist mein Herz voll Liebe gefüllt, meine Ansichten an vielen Stellen um 180 Grad gewendet und mein Leben mehr als bereichert. Bereichert um viel neues Wissen, dass Bernd und Jasmin so geduldig, humorvoll und liebevoll vermittelten, wie ich es vorher noch nie erlebt habe. Bereichert von einer Wertschätzung, sowohl von allen Teilnehmern, als auch den Trainern. Bereichert von all den Eindrücken, an denen mich die anderen Teilnehmern haben teilnehmen lassen. Ich danke Bernd und Jasmin noch einmal für diese tolle Zeit und freue mich auf den Master.
 

 

Wir sind Mitglied in den führenden NLP-Verbänden und Organisationen

 

Unser Institut wurde als Referenz für eine Fernseh-Dokumentation zum Thema: "NLP und Coaching" ausgewählt !

Fernsehbeitrag bei RNF.WISSEN und Rhein-Main TV mit uns und unserem Institut in der Hauptrolle.